Landsberg am Lech – Der Landkreis Landsberg hat einen wichtigen Schritt für die zukünftige Entwicklung seines Verwaltungsstandortes vollzogen. Mit der Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrags für das südlich des Landratsamtes gelegene Grundstück der Firma Eisele sicherte sich der Landkreis eine strategisch bedeutende Fläche für eine mögliche Erweiterung der Kreisverwaltung.

An der Vertragsunterzeichnung nahmen auf Seiten der Eigentümer Erika, Christoph und Thomas Eisele teil. Den Landkreis vertrat Landrätin Daniela Groß. Das neu erworbene Grundstück eröffnet dem Landkreis langfristige Entwicklungsmöglichkeiten. Im Zuge der geplanten baulichen Erweiterung sollen künftig verschiedene Serviceangebote an einem Standort gebündelt und moderne Rahmenbedingungen für eine bürgerfreundliche Verwaltung geschaffen werden. Vorgesehen ist unter anderem, das Jugend- und Sozialamt im neuen Gebäude unterzubringen. Durch die Lage soll die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln verbessert werden.

Bis zu einem Baubeginn wird jedoch noch einige Zeit vergehen. Nach Angaben des Landkreises beginnt nun zunächst ein langfristiger Planungsprozess. In den kommenden Jahren sollen die Grundlagen für eine zukunftsfähige Entwicklung erarbeitet werden. Erst anschließend folgen die weiteren Planungsschritte sowie das Genehmigungs- und Bauverfahren.

Landrätin Daniela Groß bezeichnete den Grundstückserwerb als wichtigen Schritt für die Zukunft der Kreisverwaltung: „Mit dem Erwerb des Grundstücks schaffen wir die Voraussetzung, die Kreisverwaltung langfristig weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern auch künftig einen modernen und leistungsfähigen Service bieten zu können. Gleichzeitig ist es uns wichtig, die nächsten Schritte mit der notwendigen Sorgfalt vorzubereiten. Eine durchdachte Planung bildet die Grundlage für eine nachhaltige und wirtschaftliche Umsetzung des Projekts.“